Neuigkeiten

05.12.2013, 16:20 Uhr | CDU im Rat der Stadt Essen

Ausbildungsabgabe schafft keine neuen Ausbildungsplätze

Die CDU-Fraktion lehnt den Vorstoß von Minister Schneider ab


NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider fordert angesichts sinkender Ausbildungszahlen eine Ausbildungsabgabe, die die Kammern von Firmen erheben sollen, die nicht ausbilden. Die CDU-Fraktion unterstützt die IHK zu Essen bei der Ablehnung der geforderten Ausbildungsabgabe.

Jörg Uhlenbruch (Jugendpolitischer Sprecher=

Hierzu erklärt der jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Jörg Uhlenbruch: „Eine Ausbildungsabgabe bedeutet nicht automatisch, dass dann mehr Firmen ausbilden als bisher. Sie führt lediglich zu mehr Bürokratie und verkennt die vorhandenen, unterschiedlichen betriebsinternen Strukturen. Vielmehr müsse der erfolgreich eingeschlagene Weg des Ausbildungspaktes, welcher noch bis zum Jahr 2014 läuft, weiter bestritten werden.“

„Wenn es gelingt, sowohl auf Seiten der Betriebe wie auch auf Seiten der Auszubildenden mehr Flexibilität in Bezug auf Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zu etablieren, kann sowohl den Auszubildenden wie auch den Betrieben geholfen werden. Eine Ausbildungsabgabe würde die Betriebe nur einseitig belasten, die aufgrund betriebsinterner Strukturen nicht ausbilden können, obwohl sie es vielleicht gerne wollen. Das schafft de facto also keinen zusätzlichen Ausbildungsplatz“, so Jörg Uhlenbruch abschließend.