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21.02.2014, 10:15 Uhr

Uwe Kutzner zur Zukunft des Baedekerhauses

Investitionen und Denkmalschutz ermöglichen

Für die Essener CDU-Fraktion ist es wichtig, dass die Stadt Essen nicht nur mit dem Slogan „Essen die Einkaufsstadt" wirbt, sondern dies auch mit Taten und Investitionen belegt. Hierzu zählt auch die aktuelle Planung des Modehauses Peek & Cloppenburg auf der Kettwiger Straße. Dieses Modehaus will jetzt seine Verkaufsfläche auf das benachbarte denkmalgeschützte Baedekerhaus ausdehnen. Das Rheinische Amt für Denkmalpflege beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) sieht jedoch keinen Anlass zur Veränderung des Denkmalschutzes der Immobilie und will daher diese Investition in der Essener Innenstadt verhindern.

Dazu der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Uwe Kutzner (Foto): „Die Einschätzung des Denkmalamtes ist nicht nachvollziehbar und entspricht auch nicht den städtebaulichen Interessen unserer Stadt. Das Modehaus Peek & Cloppenburg will eine bauliche Erweiterung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes umsetzen.

Zugleich soll diese Erweiterung die Attraktivität des alten Baedekerhauses steigern. Damit unsere Innenstadt nicht wie andere Städte Kaufkraft verliert, müssen wir weiterhin eine ausgeglichene Innenstadtentwicklung ermöglichen. Daher fordert die CDU-Fraktion alle Beteiligten dazu auf, sich beide Seiten der Essener Medaille zu vergegenwärtigen und sich der Verantwortung bewusst zu werden. Sich alleine auf den Denkmalschutz zu beschränken, ist in diesem Fall absolut falsch.

Die Forderung der Essener Grünen nach völligem Erhalt des Zustandes des Baedekerhauses können wir daher nicht unterstützen. Mit den Plänen von Peek & Cloppenburg wird kein Baudenkmal zerstört, sondern eine Symbiose aus schützenswerter Substanz und wirtschaftlicher Notwendigkeit erreicht. Dies ist für uns von besonderer Bedeutung und aus unserer Verantwortung für den Denkmalschutz heraus, aber auch für die wirtschaftliche Balance in unserer Stadt zwingend erforderlich.“